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Altersstandardisierte Krebssterblichkeit ging auch 2020 weiter zurück

Das statistische Bundesamt hat gestern die Daten der bundesweiten Todesursachenstatistik veröffentlicht. 231.271 Menschen sind im Jahr 2020 in Deutschland an einer Krebserkrankung gestorben. Das entspricht fast genau der Zahl aus dem Vorjahr.

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Neue Daten, neue Aufgaben: Beim ZfKD werden künftig auch klinische Daten aus den Krebsregistern zusammengeführt

Künftig sollen klinische und epidemiologische Daten aus den Krebsregistern der Bundesländer beim Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) zusammengeführt werden. Dies sieht ein neues Gesetz vor, das vom Bundestag verabschiedet wurde. Ziel ist es, eine umfangreichere Datenbasis für die Krebsforschung bereit zu stellen.

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Etwa 4.65 Mio Menschen in Deutschland leben mit einer Krebsdiagnose

Mehr Menschen als je zuvor leben mit einer Krebsdiagnose. In industrialisierten Ländern machen sie heute etwa fünf Prozent der Bevölkerung aus. Bedingt durch verbesserte Überlebensraten, aber auch durch die demographische Alterung, steigt auch in Deutschland die Zahl der Personen, die an Krebs erkrankt sind oder waren. Ende 2017 betraf dies etwa 4.65 Millionen Menschen, darunter rund 2.55 Mio. Frauen sowie 2.10 Mio. Männer.

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Krebs in Deutschland für 2015/2016

Nach einer neuen Schätzung des Robert Koch-Instituts wurden 2016 in Deutschland rund 492.000 Krebs­erkrankungen diagnostiziert. Etwa die Hälfte der bösartigen Tumoren betrafen Brustdrüse (68.900), Prostata (58.800), Dickdarm (58.300) und Lunge (57.500). Für das Jahr 2020 wird eine Zunahme der neu­diagnostizierten Krebserkrankungen auf rund 510.000 Erkrankungsfälle prognostiziert. Alle neuen Ergebnisse wurden in der 12. Ausgabe des Berichts "Krebs in Deutschland" veröffentlicht. Erstmals enthält der Bericht Angaben zu Dünn­darm­krebs und Analkrebs. Beide Tumorarten sind zwar relativ selten, zeigen zuletzt aber steigende Neuerkrankungs- und Sterberaten. Neu sind außerdem bundesweite Daten zur Inzidenzverteilung sowie zum 5-Jahres-Überleben nach Tumorstadium („UICC“). Der Bericht "Krebs in Deutschland" wird alle zwei Jahre als gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut herausgegeben. Neben den Ergebnissen in dieser Ausgabe finden Sie zusätzliche Informationen zu den einzelnen Krebsarten auf unserer Website.

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Themen

Epidemiologische und klinische Krebsregister - Was sind die Unterschiede?

In Deutschland werden derzeit flächendeckend klinische Krebsregister eingerichtet, epidemiologische Register bestehen schon länger. Beide Formen haben jeweils unterschiedliche Fragestellungen und Auswertungsziele. Hier finden Sie Informationen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Versorgung von Menschen mit Krebserkrankungen während der ersten Welle der COVID-19-Pandemie

Die COVID-19-Pandemie hat, wie in allen betroffenen Ländern, auch in Deutschland zu Veränderungen in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung geführt. Zu den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die onkologische Versorgung wurden in jüngster Zeit mehrere Beiträge veröffentlicht.

Neuartiges Coronavirus und Krebs

Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder waren, sehen sich zurzeit verstärkt mit Unsicher­heiten konfron­tiert. Worauf sollen Sie aufgrund Ihrer Erkrankung oder Ihrer Krebs­behandlung in Bezug zum neuen Corona­virus achten? Auch Ärztinnen und Ärzte, die Krebs­patientinnen und –patienten behandeln, müssen gegebenen­falls zusätzliche Faktoren in die Therapie­entscheidungen einbeziehen. Dieser Kurzbeitrag gibt einen Überblick zu verschiedenen Informations­angeboten im Internet.

Weltkrebstag 2021: Ich bin und ich werde

In Deutschland erkranken jährlich etwa eine halbe Million Menschen an Krebs. Am 4. Februar findet der 21. Weltkrebstag statt, mit dem die Union for International Cancer Control zum gemeinsamen Engagement gegen Krebs aufruft. Zum dritten Mal in Folge steht er unter dem Motto „ICH BIN UND ICH WERDE“: ein Aufruf zum persönlichen Einsatz gegen die Herausforderungen der Krebsprävention und -behandlung.

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