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Inzidenzschätzung für Diagnosejahr 2015 ausgesetzt

Das Zentrum für Krebs­register­daten (ZfKD) aktualisiert die Schätzung der Krebs­inzidenz in Deutschland normalerweise jedes Jahr. Im Laufe des letzten Jahres (2018) haben wir die Daten aus den epidemio­logischen Krebs­registern der Länder bis zum Diagnosejahr 2015 erhalten und für die Schätzung aufbereitet. Nach eingehender Analyse dieser Daten haben wir uns jedoch dafür entschieden, die Schätzung für das Diagnosejahr 2015 auszusetzen.

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Krebs in Deutschland für 2013/2014

Der Bericht »Krebs in Deutschland« wird alle zwei Jahre als gemeinsame Publikation der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) und des Zentrums für Krebsregisterdaten (ZfKD) im Robert Koch-Institut herausgegeben. Die Ergebnisse der vorliegenden 11. Ausgabe beruhen auf Daten der epidemiologischen Krebsregistrierung bis zum Jahr 2014. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland wurde für dieses Jahr vom ZfKD auf 476.000 geschätzt, davon ca. 249.200 bei Männern und 227.000 bei Frauen. Etwas mehr als die Hälfte der Fälle betreffen Brustdrüse (69.900), Darm (61.000), Prostata (57.400) und Lunge (53.800). Von 2004 bis 2014 hat die Zahl der Krebsneuerkrankungen zugenommen, vor allem bedingt durch die Zunahme älterer Menschen. Altersstandardisiert ist in diesem Zeitraum bei Männern ein Rückgang um 10%, bei Frauen ein Anstieg von 3% zu erkennen.
Neben den Ergebnissen in dieser Ausgabe finden Sie zusätzliche Auswertungen auf unserer Website.

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Themen

Epidemiologische und klinische Krebsregister - Was sind die Unterschiede?

In Deutschland werden derzeit flächendeckend klinische Krebsregister eingerichtet, epidemiologische Register bestehen schon länger. Beide Formen haben jeweils unterschiedliche Fragestellungen und Auswertungsziele. Hier finden Sie Informationen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Prostatakarzinom: Unterschiede in der Behandlung zwischen Deutschland und den USA

Bei der Erstbehandlung von Prostatakarzinomen mit niedrigem Risiko (low-risk) fällt die Therapiewahl in Deutschland oft anders aus als in den USA, zeigt eine aktuelle Studie.

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