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Mindestens eine halbe Million Männer in Deutschland lebt mit der Diagnose Prostatakrebs

November 2017
Prostatakrebs ist auch 2014 mit knapp 60.000 neu entdeckten Fällen die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Männern. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen führt Prostatakrebs jedoch zu einem relativ geringen Anteil krebsbedingter verlorener Lebensjahre. Es lebten im Jahr 2014 etwa eine halbe Million Männer in Deutschland mit Prostatakrebs, deren Diagnose bis zu 10 Jahre zurückliegt. Für Betroffene ist dies häufig mit körperlichen und seelischen Belastungen verbunden. Die Lebensqualität von Männern mit Prostatakrebs ist daher ein wichtiges Thema, über das noch zu wenig bekannt ist.

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Beitrag im Epidemiologischen Bulletin


Die Ausgabe 5/2017 des Epidemiologischen Bulletins enthält einen Beitrag über die wichtigsten Ergebnisse aus dem umfassenden "Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016".

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Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016

Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“ ist die erste Ausgabe einer neuen Publikations­reihe des Zentrums für Krebsregister­daten im Robert Koch-Institut und stellt umfassende Informationen sowie Auswertungen zu Krebs­erkrankungen dar. Neben den Daten der epidemiologischen Krebsregister Deutschlands werden in diesem Bericht erstmals auch viele weitere Daten­quellen einbezogen, um die vielfältigen Aspekte dieser Erkrankung zu beleuchten. Der Bericht informiert unter anderem über die Häufigkeit und Trends von Krebs­erkrankungen in Deutschland und stellt die Ergebnisse in einen internationalen Vergleich. Er beschreibt die Versorgungs­situation von Erkrankten, die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung von Krebs, und gibt einen Überblick zu bisherigen Erfolgen in der Krebs­bekämpfung. Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ wird künftig alle fünf Jahre erscheinen.

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