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Leberkrebs: schlechte Überlebensaussichten, steigende Betroffenen-Zahlen und regionale Unterschiede im Auftreten

Juli 2017
Leberkrebs gehört zu den selteneren, jedoch häufig zum Tode führenden Tumorerkrankungen. Im Jahr 2013 entfielen insgesamt 1,2% aller bösartigen Krebsneuerkrankungen in Deutschland auf diese Diagnose, 2.630 Frauen und 6.160 Männer erkrankten daran. Von den Betroffenen werden voraussichtlich nur etwa 13 von 100 die ersten fünf Jahre nach Diagnose überleben. Somit hat Leberkrebs nach dem Bauchspeicheldrüsenkrebs und Mesotheliom die drittniedrigste Überlebensaussicht unter den onkologischen Erkrankungen.

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Beitrag im Epidemiologischen Bulletin


Die Ausgabe 5/2017 des Epidemiologischen Bulletins enthält einen Beitrag über die wichtigsten Ergebnisse aus dem umfassenden "Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016".

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Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016

Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“ ist die erste Ausgabe einer neuen Publikations­reihe des Zentrums für Krebsregister­daten im Robert Koch-Institut und stellt umfassende Informationen sowie Auswertungen zu Krebs­erkrankungen dar. Neben den Daten der epidemiologischen Krebsregister Deutschlands werden in diesem Bericht erstmals auch viele weitere Daten­quellen einbezogen, um die vielfältigen Aspekte dieser Erkrankung zu beleuchten. Der Bericht informiert unter anderem über die Häufigkeit und Trends von Krebs­erkrankungen in Deutschland und stellt die Ergebnisse in einen internationalen Vergleich. Er beschreibt die Versorgungs­situation von Erkrankten, die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung von Krebs, und gibt einen Überblick zu bisherigen Erfolgen in der Krebs­bekämpfung. Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ wird künftig alle fünf Jahre erscheinen.

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Themen

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Prostatakarzinom: Unterschiede in der Behandlung zwischen Deutschland und den USA

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