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Neue Publikation "Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016" veröffentlicht

Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“ ist die erste Ausgabe einer neuen Publikations­reihe des Zentrums für Krebsregister­daten im Robert Koch-Institut und stellt umfassende Informationen sowie Auswertungen zu Krebs­erkrankungen dar. Neben den Daten der epidemiologischen Krebsregister Deutschlands werden in diesem Bericht erstmals auch viele weitere Daten­quellen einbezogen, um die vielfältigen Aspekte dieser Erkrankung zu beleuchten. Der Bericht informiert unter anderem über die Häufigkeit und Trends von Krebs­erkrankungen in Deutschland und stellt die Ergebnisse in einen internationalen Vergleich. Er beschreibt die Versorgungs­situation von Erkrankten, die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung von Krebs, und gibt einen Überblick zu bisherigen Erfolgen in der Krebs­bekämpfung. Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ wird künftig alle fünf Jahre erscheinen.

Stand: 29.11.2016

Rauchen verursacht nicht nur Lungenkrebs

Mehr als 70.000 Krebsfälle sind auf Rauchen zurückzuführen. © Thorsten Freyer / pixelio.de

Derzeit sind in Deutschland mehr als 70.000 Krebsfälle jährlich auf das Rauchen zurückzuführen. Nicht nur für Lungenkrebs ist Tabakkonsum ein Risikofaktor, ebenso können sich Tumoren in Rachen und Kehlkopf, Speiseröhre, Darm oder in den unteren Harnwegen entwickeln.

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Das Krebsrisiko lässt sich beeinflussen

Laufende MenschenQuelle: Petra Bork / pixelio

Mehr als zwei von fünf Frauen (43%) und etwa jeder zweite Mann (51%) in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens von Krebs betroffen. Ob eine Krebserkrankung entsteht und wie sie verläuft, wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Während genetische Voraussetzungen in aller Regel unabänderlich sind, lässt sich über Änderungen des Lebensstils und des Lebensumfelds viel erreichen.

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Daten zu Krebs in Deutschland 2011/2012

Im Jahr 2012 sind in Deutschland 225.890 Frauen und 252.060 Männer an Krebs erkrankt, das zeigt eine aktuelle Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten. Umfangreiche Informationen über die Entwicklung von Krebserkrankungen sind in dem Bericht „Krebs in Deutschland“ sowie in einer interaktiven Datenbankabfrage online verfügbar. Enthalten sind Angaben zu Erkankungshäufigkeit und Sterblichkeit, auch im regionalen und internationalen Vergleich, ebenso wie Darstellungen zur Verteilung der Tumorstadien und zu Überlebensaussichten. Für diese Ausgabe wurden erstmals Überlebensraten bis zu 10 Jahren nach Diagnose berechnet.

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Themen

Epidemiologische und klinische Krebsregister - Was sind die Unterschiede?

In Deutschland werden derzeit flächendeckend klinische Krebsregister eingerichtet, epidemiologische Register bestehen schon länger. Beide Formen haben jeweils unterschiedliche Fragestellungen und Auswertungsziele. Hier finden Sie Informationen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Prostatakarzinom: Unterschiede in der Behandlung zwischen Deutschland und den USA

Bei der Erstbehandlung von Prostatakarzinomen mit niedrigem Risiko (low-risk) fällt die Therapiewahl in Deutschland oft anders aus als in den USA, zeigt eine aktuelle Studie.

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Datenbankabfrage

Datenbankabfrage

Hier haben Sie die Möglichkeit, eigene Abfragen zu aktuellen Neuerkrankungs- und Sterberaten zu starten.