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Was sagen Krebsregisterdaten über das Mammographie-Screening in Deutschland?

Oktober 2017
Zwischen 2005 und 2009 wurde in Deutschland das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening-Programm (MSP) zur Früherkennung von Brustkrebs eingeführt. Im Rahmen dieses Programms werden alle Frauen kurz nach ihrem 50. Geburtstag und dann alle 2 Jahre bis ins 70. Lebensjahr zu einer speziellen Röntgen-Untersuchung der Brust (Mammographie) eingeladen. Ziel dieser Maßnahme ist die Verringerung der Sterblichkeit an Brustkrebs. Daneben bietet die Untersuchung die Chance, durch Erkennung des Tumors in einem frühen, besser behandelbaren Stadium einen größeren Eingriff oder auch belastende zusätzliche Therapien zu ersparen. Die Mammographie-Untersuchung birgt aber auch Risiken und Belastungen.

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Beitrag im Epidemiologischen Bulletin


Die Ausgabe 5/2017 des Epidemiologischen Bulletins enthält einen Beitrag über die wichtigsten Ergebnisse aus dem umfassenden "Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016".

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Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016

Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016“ ist die erste Ausgabe einer neuen Publikations­reihe des Zentrums für Krebsregister­daten im Robert Koch-Institut und stellt umfassende Informationen sowie Auswertungen zu Krebs­erkrankungen dar. Neben den Daten der epidemiologischen Krebsregister Deutschlands werden in diesem Bericht erstmals auch viele weitere Daten­quellen einbezogen, um die vielfältigen Aspekte dieser Erkrankung zu beleuchten. Der Bericht informiert unter anderem über die Häufigkeit und Trends von Krebs­erkrankungen in Deutschland und stellt die Ergebnisse in einen internationalen Vergleich. Er beschreibt die Versorgungs­situation von Erkrankten, die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung von Krebs, und gibt einen Überblick zu bisherigen Erfolgen in der Krebs­bekämpfung. Der „Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland“ wird künftig alle fünf Jahre erscheinen.

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Themen

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Prostatakarzinom: Unterschiede in der Behandlung zwischen Deutschland und den USA

Bei der Erstbehandlung von Prostatakarzinomen mit niedrigem Risiko (low-risk) fällt die Therapiewahl in Deutschland oft anders aus als in den USA, zeigt eine aktuelle Studie.